Blog

  • Das Sonnenblumenhaus in Rostock, in dem damals das Pogrom stattfand.
13.08.2012

20 Jahre Rostock-Lichtenhagen

Bündnis-Demo in Gedenken an das Pogrom

Im Jahr 1992 tobte sich in der norddeutschen Stadt vier Tage lang ein gewalttätiger deutscher Mob an Migrant_innen aus. 20 Jahre später leben wir in einem Land, in dem es möglich war, dass Nazis unbehelligt mindestens zehn Menschen, darunter neun mit migrantischem Hintergrund, ermorden. Sämtliche Strafverfolgungsbehörden konzentrierten sich darauf, die Opfer zu Tätern zu machen und im „kriminellen Ausländermilieu“ nach den Verantwortlichen zu suchen.

Die Klammer für beide Ereignisse: Rassismus. Damals wie heute herrscht er in weiten Teilen der Bevölkerung, in Politik und Institutionen.

Das bundesweite Bündnis „20 Jahre nach den Pogromen – Das Problem heißt Rassismus“, das aus verschiedenen Zusammenhängen besteht - Antifagruppen, der ver.di Jugend, Jugendorganisationen, Vereinen und anderen Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet - möchte deshalb im August an das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und dessen Folgen erinnern.

25.08.2012 - 25.08.2012 | 11.00
Kundgebung zum Gedenken an die Pogrome von Lichtenhagen

25.08.2012 - 25.08.2012 | 14.00
Bundesweite Demo im Gedenken an die Pogrome von Lichtenhagen

Unsere Bündnisseite: www.lichtenhagen.net

Facebook

Eins noch: Auf der Bündnisseite gibt es unsere Powerpoint-Präsentation zum Download. Diese könnt ihr bei Veranstaltungen nutzen, z. B. zusammen mit der bekannten Dokumentation "the truth lies in Rostock".